Triggerpunktbehandlung

Ursprünglich ist die Triggerpunktbehandlung eine rein manuelle Therapie. Lokal begrenzte Verhärtungen der Skelettmuskulatur wurden manuell aufgelöst. Neurochiropraktische Behandlungsmethoden erlauben es uns heute, gezielte Impulse in das Nervensystem zu geben, um diese Verhärtungen aufzulösen. Mittels eines hochspezialisierten Therapiegerätes kann rasch und schmerzfrei eine Linderung auch länger bestehender Beschwerden erzielt werden. Die Behandlung dauert häufig nur wenige Minuten und wird zusätzlich zur manuellen Therapie (Justierung) angewendet.

Aus Wikipaedia:
"Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter „myofaszialer Triggerpunkte“. Das sind lokal begrenzte Verhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome ist auf entsprechende Muskulatur zurückzuführen.

Beispielsweise: Ein myofaszialer Triggerpunkt im Schulterheber-Muskel (M. trapezius), der Schmerzen im Hinterkopf/Schläfenbereich auslöst (triggert), ist in den meisten Fällen der Auslöser für ebendiese Schmerzbilder. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion/Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfasern sowie die anschließende nachhaltige Prophylaxe dauerhaft verkürzter oder fehlbeanspruchter Muskeln, zum Beispiel durch ungünstige Arbeitshaltung, mangelhaften Trainingszustand etc.. Als Möglichkeiten bieten sich je nach betroffenem Muskel an: spezifische manuelle physiotherapeutische Behandlungstechniken, Behandlung durch Akupressur (teilweise auch in Selbstbehandlung möglich), Nadelungen des Triggerpunktes mit Akupunkturnadeln (Dry Needling) oder durch Injektion eines Lokalanästhetikums in den Triggerpunkt, aber auch eine Triggerstoßwellentherapie."