Angewandte Kinesiologie ist der Lügendetektor des Körpers.

Die Grundlage der Behandlung besteht in der Annahme, dass der Körper sich selbst heilen kann. Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung sind letztlich die Faktoren, die ihn daran hindern. Dies ist der wichtigste Unterschied zu anderen Therapien.

Da jedem Wirbelkörper ein bestimmtes Organ und der dazugehörende Muskel oder eine Muskelgruppe zugeordnet ist, können wir über die Kinesiologie Organinsuffienzen erkennen, Subluxationen an der Wirbelsäule herausfinden oder den jeweiligen Muskel über neurolymphatische (NL) oder neurovaskuläre (NV) Punkte stärken.

Nach dem Therapieren können wir uns mit Angewandter Kinesiologie erneut vergewissern, ob der Muskel gestärkt, das Organ richtig behandelt (M.O.T.) bzw. die Subluxation aufgehoben ist.

Hiermit können Diagnosen gestützt werden, maßgeschneiderte Therapiewege entwickelt und kürzere Behandlungszeiten erreicht werden.

Das Verfahren der Kinesiologie ist in den 50er Jahren aus der amerikanischen Chiropraktik entstanden. Durch intensive Arbeit zahlloser Ärzte und Chiropraktiker aus allen Fachrichtungen und der entsprechenden wissenschaftlichen Begleitung ist hieraus eines der erfolgreichsten Diagnose- und Behandlungsverfahren entwickelt worden.

Die Grundlage des Verfahrens besteht in der Annahme, dass der Körper sich selbst heilen kann. Entscheidend für eine erfolgreiche Behandlung ist letztlich die Beseitigung aller Faktoren, die ihn daran hindern. Dies ist der wichtigste Unterschied zu anderen Therapien, die sich häufig auf die Beseitigung von Symptomen beschränken (müssen).

Als funktionell neurologische Untersuchungsmethode nutzt die Kinesiologie speziell erarbeitete Testprotokolle und definierte Muskeltests um

  • strukturelle (knöchern und muskulär),
  • funktionelle,
  • chemische (Stoffwechsel/allergisch/toxisch) oder auch
  • emotionale Störungen aufzudecken.


Schwerpunkte der Methode in meiner Praxis sind also:

  • Muskel- und Gelenkstörungen
  • Schmerzsyndrome des Bewegungssystems
  • akute und chronische Fehlhaltungen der Wirbelsäule
  • Beckenschiefstand
  • Zahn- und Kiefergelenkstörungen
  • das biochemische Gleichgewicht (orthomolekulare Medizin)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten
  • abgespeicherte Verletzungsmuster / Störfelder (Injury Recall Technik)

Die Suche nach der sogenannten Grundstörung zeigt dann häufig den Weg zu einer erfolgreichen Therapie auch lang dauernder Beschwerdebilder auf.

Die Kinesiologie verbindet hierbei über den Muskeltest viele verschiedene Methoden der traditionellen Medizin wie Chiropraktik, Osteopathie, Akupunktur, Homöopathie, Orthomolekulare Medizin (Nahrungs- und Ergänzungsmittel, Vitamine, Spurenelemente), Emotionale Stressbewältigung und vieles mehr.

Beispiel: Rückenschmerz

Während orthopädisch oftmals ausschließlich die Bandscheibe oder die Wirbelgelenke behandelt werden (was in ausgewählten Fällen durchaus seine Berechtigung hat) fragen wir uns: Woraus resultiert immer wieder die Überbelastung in den Bandscheiben, den Wirbelgelenken, der Rückenmuskulatur, was verhindert die Heilung auch bei intensiver Behandlung. Oder auch:

"Was verhindert die Rückkehr des Systems in die Balance?"

Die Antwort könnte lauten: Eine alte Fehlstellung im Fuß ist die Ursache und bei jedem Schritt konzentriert sich die Kraftübertragung auf einen Punkt in der Wirbelsäule, an dem sich schließlich eine Wirbelgelenkarthrose entwickelt. Die Behandlung würde sich nun im Kern neben der Schmerzbeseitigung am Rücken auf die Funktionsstörung (sprich die Beseitigung der alten Fehlstellung) im Fuß konzentrieren, damit es nicht zur weiteren ungünstigen Beeinflussung des Rückens kommt.

Auch aus der anderen Richtung ist eine störende Beeinflussung der Wirbelsäule möglich, auch ein Fehlbiss kann über die Nähe des Kiefergelenkes zur Wirbelsäule absteigende Störungen der Muskulatur mit resultierender Gelenkfehlstellung verursachen und so einen ausgeprägten Rückenschmerz auslösen. Mit Hilfe der Techniken der Applied Kinesiology können Komponenten im gestörten Gesamtsystem untersucht und vor allem ihre individuelle Bedeutung für den zu behandelnden Patienten eingeschätzt werden.

Denn: nicht jede Fußstörung muss zum Rückenschmerz führen und nicht jede Kieferfehlstellung bedarf der Korrektur. Dies betrifft nicht nur lang anhaltende Rückenschmerzen, auch bei den in unserer Gesellschaft häufig betroffenen großen Gelenke (Hüft- und Kniegelenke) liegen häufig solche komplexeren Störmuster vor, die aufgedeckt werden können und eben gerade nicht nachhaltig durch Kortison- oder Schmerzspritzen beseitigt werden können.