Die Ursache finden

  • Anamnese:
    Durch eine gezieltes Frageschema werden wichtige Hinweise auf Ursachen, Zusammenhänge und exakte Örtlichkeiten erzielt.
    Unseren Anamnesebogen finden Sie HIER.

  • Palpation:
    Eine Untersuchung des Patienten mit den Händen.
    Die Palpation liefert wichtige Informationen über die Gewebsbeschaffenheit der oberflächlichen und tiefen Weichteilschichten (Muskeln, Sehnen, Faszien, Haut), sowie über Asymmetrien von Gewebsstrukturen und Gelenksstellungen, Abweichungen von Bewegungsausmaß, Bewegungsqualität (unregelmäßig, locker) . Diese Untersuchung gibt Aufschlüsse über die Qualität des Endgefühls einer Bewegung (weich, schwammig, ruckartig, starr) sowohl der Gelenke als auch von  Weichteilen (Muskeln, Sehnen).
    Die Ergebnisse geben wichtige Hinweise, welche Techniken und Therapieformen die wirksamsten sein könnte.

  • Spez. Funktionstests:
    Aktiv / passiv mit Bewegungsmuster zur Unterscheidung von betroffenen Muskeln / Sehnen oder Gelenksanteilen.
    Diese Tests geben Hinweise über den Zustand des betroffenen Gelenks.

  • Neurologische Tests:
    Bei Verdacht von neurologischen Ausstrahlungsmustern wie z.B. Missempfindungen, Bewegungsstörungen, Kraftlosigkeit sind diese Tests zur Sicherung einer Diagnose in Bezug auf Ursache und Schwere der Beschwerden unerlässlich.
    Wegen der oftmals beobachteten so genannten Fortleitungs- bzw. Übersprungsreaktionen einzelner Gewebsbezirke (z.B. Triggerpunkte) ist eine genaue Kenntnis der Biomechanik ein kausaldiagnostischer Vorteil.

  • Röntgenbilder / CT / Kernspin:
    Die richtige Interpretation dieser bildgebenden Verfahren ist ein Joker der Diagnostik und Therapie! Funktionelles (nicht nur strukturelles) Röntgenbildbetrachten, wie es in den USA gelehrt wird, erlaubt es uns, "zwischen den Zeilen" zu lesen.
    Eine echte Bereicherung der Diagnostik stellt die Kernspin-Technik (NMR) dar, weil je nach Signalgabe (Wuchtung, FSE usw.) der Zustand betroffener Weichteilbezirke (Bandscheiben, Bänder, Rückenmarkskanal usw.) erkannt wird. Gleichzeitig ist durch die Schichtaufnahmen (transversal) kein funktioneller Zustand der Wirbelsäule, wie bei Röntgenbildern, erkennbar.
  • Inspektion / Spinalizer:
    Eine Haltungs- und Bewegungsanalyse, um eine Antwort auf die Frage zu erhalten, ob es ein Problem im Muskel-Skelett-System gibt, das eine nähere Betrachtung verdient.

  • Blutbilder:
    Bei Verdacht auf rheumatoide, infektiöse, tumorale, organbezogene Hintergründe, aber auch bei so genannter Therapieresistenz unklarer Herkunft.

  • Scanner-Diagnostik:
    Insight Millenium Wirbelsäulenscan
    In meiner Praxis dient dieser Scanner als Hinweisdiagnose zur exakten Bestimmung des Ursachen-Wirkungsmechanismus, kontrolliert die Effektivität nach einer Behandlung und zeigt die Zielrichtung einer Manipulation auf.

  • Allg. naturheilkundliche Hinweisdiagnostik:
    Augendiagnostik, Reflexzonen, mind language Wertvoll im Sinne der Ganzheitsmedizin, zum einen gibt die Augendiagnose Aufschluss über die Summe vererbter und erworbener Veranlagungen, als auch Regelsysteme aller fixer und festen Bestandteile wie z.B. Stoffaufnahme, Verwertung, Ausscheidungen, Stauungen, Entzündungen mit den dazugehörigen Organfunktionen im naturheilkundlichen Sinne auf. Mind language (Vorläufer der Kinesiologie) und Reflexzonentests (Head, Mc.Kenzie occipitale Linien u. Trapezius Linien n. Dr. De Jearnette, Fußreflex) dienen zur Sicherung der Diagnose, wobei Letzteres auch therapeutische Verwendung findet.